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Beitband Bispingen

 

Naturpark Lüneburger Heide

Gemeinde Bispingen vernetzt
Lüneburg
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Winterdienst in der Gemeinde Bispingen

Erläuterungen zu den online gestellten Karten

 

rote Straßen Kreisstraßen
blaue Straßen Landesstraßen
grüne Bereiche wird vom Bauhof geräumt/gestreut
schwarze Grenzen Grenzen der bebauten Ortsteile

 

 

Innerhalb der bebauten Ortsteile besteht Räum/-und Streupflicht und/-oder Reinigungspflicht der Anlieger gemäß der Satzungen und Verordnungen der Gemeinde Bispingen.

 

 

Die Karten wurden uns freundlicher Weise zur Verfügung gestellt von:

 

LGLN Landesvermessung und Geobasisinformation

 

 

 

 

 

Winterdienst in der Gemeinde Bispingen

 

 

Liebe Bürgerinnen, liebe Bürger in der Gemeinde Bispingen,

 

 

des einen Freud, des anderen Leid. Der Winter hat Einzug gehalten.

 

Der Winter ist nichts für Langschläfer – besonders dann nicht, wenn man Hauseigentümer ist oder vom Vermieter zum Schneeschippen vertraglich verpflichtet wurde. In den meisten Städten und Gemeinden, wie auch in der Gemeinde Bispingen, müssen die Bürgersteige an Werktagen ab 07:00 Uhr und an Sonn- und Feiertagen ab 08:00 Uhr vom winterlichen Weiß befreit und abgestreut sein. Eigentlich sind die Städte und Gemeinden dazu verpflichtet, die öffentlichen Bürgersteige vom Eise zu befreien. Verkehrssicherungspflicht lautet der Fachbegriff. Doch wie fast alle Kommunen, hat auch die Gemeinde Bispingen per Satzung festgelegt, dass diese Pflicht an die Haus- und Grundeigentümer übergeht. Und so hat sprichwörtlich jeder erst einmal vor seiner eigenen Tür zu fegen.

 

Grundsätzlich hat der Eigentümer dafür zu sorgen, dass der Weg vor seinem Grundstück keine Gefahr für andere Verkehrsteilnehmer darstellt und dass der Weg zu seinem Haus beispielsweise für den Postboten begehbar ist. Ob der Eigentümer nun selbst schippt oder Schnee schaufeln lässt, ist egal. Nur überprüfen muss er regelmäßig, ob denn der Weg vor seinem Grundstück in Ordnung gehalten wird.

 

Hat es in der Nacht geschneit, müssen die Räumpflichtigen meist noch vor dem Frühstück zu Schneeschieber, Besen und Streuguteimer greifen. In der Gemeinde Bispingen besteht diese Pflicht, wie bereits erwähnt, werktags ab 07:00 Uhr und an Sonn- und Feiertagen ab 08:00 Uhr. Es sollte ein so breiter Gang geschaffen werden, dass 2 Passanten aneinander vorbeigehen können.

 

Schneit es den ganzen Tag weiter, kann natürlich niemand dauerhaft verpflichtet werden, mit Schaufel und Streugut parat zu stehen. Entscheidend für den Umfang der Räum- und Streupflicht ist, dass der Weg oder die Straße zu üblichen Verkehrszeiten in angemessenem Umfang gefahrlos benutzbar sein muss. Die Streupflicht entsteht dabei erst bei konkreter Glatteisgefahr, vorsorgliche Maßnahmen gegen eine Vereisung müssen daher im Regelfall nicht getroffen werden. Sollten es die Witterungsverhältnisse jedoch erforderlich machen, so muss das Räumen und Streuen auch mehrmals am Tage erfolgen. Die Pflicht zum Streuen entfällt nur dann, wenn auch eine mehrfache Wiederholung keinen Einfluss auf die Beseitigung der Glätte hat. An die reine Räumpflicht werden etwas geringere Anforderungen gestellt, insbesondere muss während noch Schnee fällt nicht geräumt werden, vor allem dann nicht, wenn damit zu rechnen ist, dass die Straße oder der Gehweg innerhalb kürzester Zeit wieder zugeschneit sein werden.

 

Kann ein Eigentümer oder ein Mieter seiner Pflicht zum Räumen und Streuen nicht nachkommen, sei es aus beruflichen oder gesundheitlichen Gründen oder weil er im Urlaub ist, dann muss er dafür sorgen, dass ihn jemand am Schneeschieber vertritt. Ist ein Räumpflichtiger z.B. behindert, alt oder zu krank zum Schneeschieben, dann sollte man im Rahmen einer guten nachbarschaftlichen Beziehung Hilfestellung leisten. Sollte gar nichts mehr gehen, kann man sich auch gerne an die Gemeindeverwaltung wenden.

 

Ich möchte daher erneut an alle Räumpflichtigen apellieren, die Ihnen obliegenden Reinigungsarbeiten ordnungsgemäß zu erfüllen und Sie zudem bitten, älteren Nachbarn bei Dauerschnee wo immer möglich auch zu helfen.

Wenn einige ihren Räum- und Streupflichten nicht oder nur unzureichend nachkommen, führt das verständlicherweise immer wieder bei den Mitmenschen zu Unmut. Ein offenes Wort kann dann auch mal helfen und wir wollen ja eine gute Gemeinschaft sein in den Bispinger Ortschaften, nicht wahr?

Ich würde mich also freuen, wenn Sie mithelfen, dass wir alle den Winter gut überstehen und dabei eben auch daran denken:

Das rechtzeitige einhalten der Räum- und Streupflichten dient der eigenen und der Sicherheit aller Einwohnerinnen und Einwohner in der Gemeinde Bispingen.

 

In diesem Sinne verbleibe ich

 

mit freundlichen Grüßen.

Ihre

Sabine Schlüter